Zeichen des Alltags
jüdisches Leben in Deutschland heute
06.
bis 27.11.02, Eröffnung: Mittwoch, den 6. November um 17.00 Uhr

Reden
wir über Jüdisches Leben in Deutschland heute: Die koscheren
Speisevorschriften fordern
die
strikte Trennung von Fleisch und Milchprodukten. Cheeseburger mit prinzipell
unkoscher.“
heißt
es auf einer der beleuchteten Ausstellungstafeln. Darüber ist das
poppige Piktogramm eines
Burgers
zu sehen. Unser holocaustgemäßer
Bußreflex
bleibt aus. Dafür sind wir einer Aktualität von Judentum näher
als in jedem jüdischen Museum.
Die Ausstellung „Zeichen des Alltags – jüdisches Leben
in Deutschland heute“ moralisiert nicht,
sie
läßt uns mit den Zeichen des Alltags, 27 Piktogrammen, kombiniert
mit kurzen Textbeiträgen,
und
den Gedanken, die sie inplizieren, allein. Jeder kann für sich selbst
diese Ausstellung "auslesen"
und
sie durch die Kombination der einzelnen Zeichen erschließen.
Zur Eröffnung der Ausstellung „Zeichen des Alltags –
jüdisches Leben in Deutschland heute" am Mittwoch,
den
6. November um 17.00 Uhr laden wir sie herzlich ein. Die Ausstellung ist
danach noch bis
zum
27.11.02 montags bis freitags von 10.00 bis 21.00 Uhr im Speicher am Katharinenberg
zu sehen.
25.11.,
21.00 Uhr, Jazz im Speicher
Politische
Plakate Klaus Staeck 19.08.2002 bis 22.09.2002
- Kunst
und Politik unter diesem Motto findet seit
Montag im Speicher am Katharinenberg in Stralsund
- eine
Ausstellung mit Klaus Staeck statt. Staeck ist ein Künstler,
der den Widerspruch zwischen Kunst und
- Politik
nicht nur aufhebt, sondern ad absurdum führt. Es ist eine Kunst,
die sich bewusst an die Masse richtet,
- um
bei den aktuellen und doch meist zeitlosen Themen Wirkung zu erzielen.
Erst beim zweiten Blick erschließt
- sich
die Grundmaxime von Staeck. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und die
Verteidigung von Demokratie.
- Schwerpunkte
und Themen seiner Arbeit sind Meinungsfreiheit, Friedenssicherung,
Umwelt, soziale Probleme,
- Kampf
gegen Heuchelei, Unverständnis, Borniertheit, Ignoranz, bewusstes
Wegschauen und falsches Verhalten.
- Die
Mittel sind Plakate, Postkarten, Aufkleber, Flugblätter, Aktionen
und Dokumentationen, die Technik Montage, die Stilmittel Ironie, satirische
Verfremdung und Überzeichnung.
Für seine Plakate und Postkarten wählt er provozierende
Motive. So gelingt es ihm, den Betrachter bei seinem
- Gewissen
zu packen. Mit seinem Engagement für die Umwelt ist Staeck einer,
der nie nachgelassen hat und nicht nachlässt zu mahnen, hinzuweisen,
an die Vernunft zu appellieren und damit zu hoffen. Einer, der heute
noch mit flexibler Hartnäckigkeit an jene Aufklärung glaubt,
während andere schon lange auf die andere Seite gewechselt sind.
M. KIETZER (OZ )
Jazz
im Speicher "Der Rote
Bereich
Frank
Möbus" 20.09.2002,
21.00 Uhr
Der Berg
ruft! 19. 08. bis zum 03. 09. 2002

Zum
sechsten Mal fahren wir zu einem befreundeten Verein um diesem bei der
Renovierung eines
Bauernhofes
zu helfen. Dabei bleibt aber noch ausreichend freizeit, denn Arbeit und
Vergnügen halten
- sich
die Waage. In einem Skigebiet gelegen, bietet Valloire
auch im Sommer vielseitige Freizeitmöglichkeiten
-
- und
eine malerische Landschaft. Zusammen mit den französischen jugendlichen
wohnen, arbeiten und
-
- kochen
die teilnehmer, alles wird gemeinsam bewerkstelligt.
- Preis: 150 Euro pro Teilnehmer
- Altersgruppe: 16 - 27 Jahre
- Anmeldung: 03831 703360 oder mail
08.07. - 20.07. 2002 Künstlerischer Sommerkurs

15.
und 16. Juli 2002, 21.00 Uhr Alfons
Kujat als Francois Villon im Speicher am Katharinenberg

Werkstattwoche
im Speicher am Katharinenberg 24.
juni - 28. Juni, 08.00 - 15.00 Uhr

Einmal
jährlich wird eine Werkstattwoche als Jahreshöhepunkt mit dem
urbanen Umfeld
im
Speicher
am Katharinenberg organisiert. Das Projekt zu einem gemeinsamen Thema
soll alle
im Haus ansässigen Gruppen, Vereine und Initiativen verbinden.
"Hau den Judas" ist dasThema der diesjährigen Werkstattwoche
vom 24.06.- 28.06.2002
"Hau den Judas" ist eine Satire, in der es um die Entwicklung
von Individualität geht,
- um
blinde Pflichterfüllung und deren Folgen. Herr Meier, ein braver
Beamter,
- versucht
mit der ihn regierenden Obrigkeit fertigzuwerden, ohne auch nur eine
Sekunden
- darüber
nachzudenken. Blind den Befehlen der Frau Kunze folgend, begeht er
beinahe einen Mord...
Eine spannende Geschichte über Sekundärtugenden, obrigkeitsorientierte
Pflichterfüllung
- und
der Verweigerung der Wahrnehmung unbequemer Tatsachen.
- "Individualität
stärken": Die Kernfragen, die das Stück stellt, ist
Ausgangspunkt für die Werkstattwoche,
- in
der junge Menschen aus allen sozialen Schichten durch gestalterische
Ausdrucksmittel,
- eine
zwanglose Verbindung von Spielen und Lernen, von Experimentieren und
- Gestalten
die kulturelle Eigentätigkeit bilden, um sich in unterschiedlichen
Lebenssituationen zu stärken.
Projekte:
Schatten an der Wand - Holzwerkstatt
Ich seh in dir, was Du nicht siehst - Fotowerkstatt
Was kleidet mich? - Modewerkstatt
Man ist, was man isst - Kochwerkstatt
Ich im Fernsehen - Videowerkstatt
Vom Bau des Goliat - Metallwerkstatt
Wir laden Sie recht herzlich zur werkschau am Freitag, den
28. Juni 2002, um 100:00 Uhr,
- in
den Speicher m Katharinenberg ein.
Unterstützt werden die Veranstaltungen durch "Rot Runner"-
Mobiles
Projekt des E-Werks,
- Theater
Vorpommern, Theaterpädagogisches Zentrum MV "STiC-er";
- CIVITAS
Projekt; Klamottenkiste Circus Ostsee"O"lini;
Hansestadt Sralsund;
- Stiftung
Demokratische Jugend, Baubetrieb Otto Müller und Klettes
Autocenter, IGS Grünthal

- Am
Sonntag den 02.06. um 17.00 Uhr konnten Sie im Rahmen der Ausstellung
"Die Welt des Jazz im Foto"
- von
Marek A. Karewicz im Speicher am Katharinenberg Jazz nach dem Kaffee
erleben.
- Die
Stralsunder Formation "Jazz gehts los"
- (H.Lüder;
Drums, H. Gellert; Sax, Gitr., R. Henschel; Bass, H. Löbnitz; Gitar.,
V. Richter; Gesang/Flöte
- hat
Sie mit klassischen Jazz beswingt durch die Ausstellung geführt.

- 01.06.2002, 22.00 Uhr BOOTY
SHAKE FRAUENARZT BASSBOXXX
- 01.06.2002,
19.30 Uhr
- Sollten
Sie bisher das Theaterstück "Hau den Judas" verpasst
haben, nutzen Sie die letzte Chance am 31.05.
- und
01.06..Die Vorstellungen finden um 19.30 Uhr im Speicher am Katharinenberg
35 statt. "Hau den Judas"
- ist
eine Satire, in der es um die Entwicklung von Individualität
geht, um blinde Pflichterfüllung und deren Folgen.
- Herr
Meier, ein braver Beamter, versucht mit der ihn regierenden Obrigkeit
fertigzuwerden, ohne auch nur eine
- Sekunden
darüber nachzudenken. Blind den Befehlen der Frau Kunze folgend,
begeht er beinahe einen Mord...
- Eine
spannende Geschichte über Sekundärtugenden, obrigkeitsorientierte
Pflichterfüllung und der Verweigerung
- der
Wahrnehmung unbequemer Tatsachen.

- 24. Mai 2002
- Jazz-Bilder
vor toller Speicherkulisse
- Ausstellungseröffnung
fand große Resonanz
- Stralsund
(OZ) Gehofft hatten die Organisatorin der Ausstellung, Ewa Kruszynska,
und ihre Partner
- vom
Speicher Katharinenberg ja, dass viele Interessierte zur Eröffnung
von Die Welt des Jazz im Foto
- kommen
würden doch von der überaus großen
Resonanz am Freitagabend waren sie überwältigt.
- Die
Musikerfotos des polnischen Künstlers Marek A. Karewicz, gehängt
auf zwei Etagen, passen einfach
- bestens
in die Speicheratmosphäre. So waren dann auch viele lobende Worte
zu hören, die sowohl
- den
Bildern als auch der Musik des Jazz-Trios aus Warschau galten, das den
Abend komplettierte.
- Marek
Karewicz hat 35 Jahre lang die Größen des Jazz' porträtiert von
Duke Ellington, Lester Bowie und
- Ray
Carles bis zu Ella Fitzgerald. Ebensoviel Lob wie für den Fotoautor
gab es für Ewa Kruszynska,
- die
erst die Exposition ihres Landsmannes am Sund möglich gemacht hatte,
- wofür
ihr Senator Wolfgang Fröhling herzlich dankte.
- Vor
der Weiterreise nach Paris sind die Fotos bis zum 15. Juni im Speicher
zu sehen.
- E.
G.

Klima
Kalima Jazztrio mit Kalle
Kalima, Oliver Steidle und Oliver Potratz, 18.Mai 2002
Jede
Gesellschaft und ihr kulturelles Klma wird geprägt von wenigen Mutigen
auf der Jagd nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Einer von diesen
ist der Finne
Kalle Kalima (geb. 1973)
Seine ersten Jazzschritte machte er an der Sibelius
Akademie in Helsinki
und am Hans Eisler Koservatorium in Berlin.
Als Komponist folgt er zwei Linien: Die erste ist geprägt von der
Free-Jazz-Tradition
der Colrawe-Colman Achse, die zweite folgt der sympatischen, kreativen
verrücktheit
eines Finnen die Verschmelzung beider ergibt Kompositonen höchster
Orginalität
und Qualität. Die ersten Beweise von Kalimas Aktivitäten erschinen
im Jahr 2000 unter
dem Titel Haw Haw, Momentum Impakto eingespielt vom
Kalima Trio
(L.Lindgren bass, Mika Kallio drums, K. Klima gitar)
Kalle Kalima gastierte bereits 2001 im Speicher, freuen sie sich mit uns
am
18.05.2002, 20.30 Uhr erneut auf ein virtuoses Konzert.

"Saftladen" am 25.04. aus der Reihe Rauchzeichen unterstützt vom
Verein zur Förderung der Kriminalitätsprävention in Stralsund e.V.
und dem Landespräventionsrat Mecklenburg-Vorpommern

- 10.
u. 11. Mai "Hau den Judas",
19.30 Uhr
- Das
Theaterstück Hau den Judas" ist demmächst wieder
als Einleitung zur Werkstattwoche zu sehen.
- Schauplatz
des Stückes ist ein Kriegsgefangenenlager. Die Abteilungsleiterin
Frau Kunze (Kristina Berndt)
- beauftragt
den tagverträumten Beamten Herrn Meier (Felix Koch), die Exekution
des letzten Häftlings
- mit
der Nummer 486 (Sebastian Schlemminger) zu übernehmen. 486 konnte
der Tötungsmaschinerie
- bisher
entkommen, indem er selbst die Vollzugsbestätigungsbescheinigungen
ausfüllte.
- Herr
Meier ist bemüht, den Auftrag schnellstmöglich auszufüllen,
um endlich Feierabend machen zu können
- und
nicht den Zorn der tyrannischen Frau auf sich zu ziehen. Doch durch
das unkooperative Verhalten"
- von
486 zieht sich die Exekution immer weiter hinaus. Die Situation eskaliert,
als Herr Meier entlassen wird
- und
die Schwester des Häftlings (Franziska Steffens) als Rächerin
auftritt.
- Musikalisch
begleitet wird das Theaterstück von dem talentierten Berliner
Gitarristen Oliver Lehmann.
- Der
Musiker und die Darsteller sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und gehen
noch zur Schule. I
- nszeniert
wurde das Stück von Yvonne Birghan (25), die zur Zeit an der
Fachhochschule in Stralsund studiert.
- Benutzen
oder benutzt werden": Die Kernfragen, die das Stück stellt,
sind Ausgangspunkt für die Werkstattwoche
- Ende
Juni 2002 im Speicher am Katharinenberg. Ihr Ziel ist es, junge Menschen
in verschiedenen Werkstätten
- durch
gestalterische Ausdrucksmittel über sich selbst nachdenken zu
lassen und ihr eigenes Denken
- sowie
ihre Sichtwiesen zu hinterfragen.
Die nächsten Vorstellungen sind: 10.5. | 11.5. | 31.5. | 1.6.
2002 jeweils 19.30 Uhr im Speicher am Katharinenberg
- 11.
Mai,"Beat up"
-
04.05.2002
Up-
and Downbeatz drum ´n bass,dub,electro etc. 21.30 Uhr
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