10.6. Flm und Gespräch
KUPFER STATT KAFFEE ? - Dokufilmabend
Beginn: 19:00 Uhr . Eintritt frei

Die zwei Studenten Thomas Felber und Andreas Postrach der Fachhochschule Stralsund, das Mehrgenerationenhaus Stralsund (Speicher am Katharinenberg) und die Bioinsel am Hauptbahnhof laden am 10.6.2008, um 19.00 Uhr, zu einem Dokumentarfilmabend mit Kaffeeverkostung in den Speicher am Katharinenberg ein. Diese etwas andere Abendveranstaltung
steht unter dem Motto "Kupfer statt Kaffee?". An diesem Abend wird der sehenswerte, dreißigminütige Dokumentarfilm "Der Fluch des Kupfers" gezeigt.
Er handelt von einem Rohstoffkonflikt in der Region Intag in Ecuador. Einheimische Betroffene kommen zu Worte, wodurch der Film im Originalton in spanischer Sprache läuft. Es gibt jedoch englischen Untertitel und Kommentar. Zum Eintauchen nach Ecuador gibt Andreas Postrach einen Erfahrungsbericht über seinen Freiwilligendienst in der Region Intag. Mit LIVE-Musik sorgt die Hausband der ?Musikschule Sitte" aus Stralsund für südländisches Ambiente. Zum Ende der Veranstaltung gibt es Fair Trade Kaffee aus der Region Intag zu verkosten und kleine Snacks werden von der Bio-Insel Stralsund bereitgehalten. Für diese einmalige Veranstaltung ist der Eintritt an diesem Abend frei.
Der Bergbaukonflikt der Nebelwaldregion "Intag", welche zu den artenreichsten Gebieten der Welt gehört, besteht nun schon seit mehr als zehn Jahren. Aufgrund der großen Kupfervorkommen steht diese Region im Fokus internationaler Bergbaukonzerne. Diese wollen das begehrte Metall abbauen, ohne Respekt vor Mensch und Natur. Der an diesem Abend vorgeführte Dokumentarfilm zeigt den gewaltlosen und erbitterten Widerstand der Bewohner des Intag-Tals gegen die Interessen des kanadischen Bergbaukonzerns "Ascendant Copper". Die Bewohner von Intag stellen ihre Alternativen zum Kupferabbau vor. Dazu gehören die Förderung von nachhaltigem Kaffeeanbau und einem verantwortungsvollen Tourismus.
Ziel der beiden Studenten ist es, nicht nur auf die Umstände des internationalen Bergbaus und die bestehende Rohstoffproblematik aufmerksam zu manchen, sondern auch ein Unterstützernetzwerk für die Region Intag aufzubauen.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!
In Kooperation mit der Fachhochschule Stralsund und der BIO-Insel Stralsund
7.6. JAZZ im Speicher
Pascal von Wroblewsky + Band
Beginn: 20:30 Uhr

Pascal von Wroblewsky ist die `Grande Dame` des Jazz aus Berlin besticht durch ihre außergewöhnlich facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme - und durch die Vielseitigkeit ihres musikalischen Schaffens. Am 7.6. gastiert die Wroblewsky mit ihrer Band im Speicher am Katharinenberg.
NU STANDARDS ist nichts für die Jazzpolizei sondern das neue Programm der Wroblewsky. Die Standards der Rockmusik der 70ger Jahre liefern den Soundtrack für einen Konzertabend der Extraklasse. Angeregt durch die Aufnahmen Herbie Hancocks, der vor geraumer Zeit u.a. Songs von Nirvana bearbeitete, spielt diese Band also nicht mehr länger die „Realbookstandards“, sondern erhebt Songs von Deep Purple, Marvin Gaye, Eric Clapton, Emerson, Lake & Palmer oder den Doors in den Stand eines modernen JAZZ-Standards.
So kann man die wunderbaren alten Hits wie „Smoke on the Water“ oder „Lucky Man“ in den flüssig gespielten und modern arrangierten Versionen des Quartetts neu entdecken und sich dem intensiven Klang und den vielfältigen Soundmöglichkeiten des Bajazzo-Gitarristen Jürgen Heckel, dem sensiblen Feuerwerker Peter Michailow am Schlagzeug und dem Bassisten Andreas Walter, die das perfekte Pascalsche Dreieck bilden, hingeben.
21.5. Ausstellung
Willkommen in der Drogerie
Beginn: 14:00 Uhr . Eintritt: frei

Hauptschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltungsreihe werden die Sucht- und Kriminalitätsprävention sein. Das Projekt "Willkommen in der Drogerie" greift das große Informationsbedürfnis von Jugendlichen und MultiplikatorInnen auf.
In 4 geplanten Modulen soll das Thema legale und illegale Drogen, Kenntnisse zu einzelnen Drogenarten sowie Präventionsmöglichkeiten aufgefrischt bzw. erweitert werden. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Vernetzung mit den
in der Region vorhandenen Präventionsinstitutionen gelegt um eine nachhaltige, stetige Arbeit in Schulen
und Jugendclubs gewährleisten zu können.
Im Speicher Katharinenberg wird eine Ausstellung mit Arbeiten der Kunsttherapie als ein Bestandteil der Suchttherapie eröffnet. Des Weiteren ist der Parcours des Chamäleon e.V. vor Ort und an diesem Tag werden auch die ersten Eindrücke des zeitgleich startenden Web-Projektes "Grüße aus dem Wunderland" vorgestellt. Dieses bietet jungen Menschen die Mäglichkeit, das Thema "Drogen" mit einem Postkartengruß an eine reale oder fiktive Person in Text und Bild umzusetzen. Um eine mediale Öffentlichkeit für das Projekt herzustellen, werden alle Projektergebnisse auf einer datenbankgestützten Website veröffentlicht. Kommentarfunktionen sollen den Austausch über das Thema und einzelne Arbeiten fördern. Hier ist auch eine Begleitung durch Fachkräfte vorgesehen. Wir laden alle Interessenten herzlich zum Start des Projektes in den Speicher Katharinenberg ein.
Das Präventionsprojekt "Willkommen in der Drogerie" ist ein Gemeinschaftspropjekt der Hansestadt Stralsund, dem Förderverein Jugendkunst, dem Chamäleon e.V. sowie der Lakost.
17.5. JAZZ im Speicher
Erdmann / Rohrer / Dahlgren
Beginn: 20:30 Uhr

Eine Wolke legt sich zu Füßen
Rohrer und Erdmann zitieren gerne Hans Arp, wenn sie ihre musikalischen Haltungen beschreiben: „Wer mit Pfeilen eine Wolke erlegen will, wird vergeblich seine Pfeile verschießen. Einer Wolke muss man auf einer Trommel etwas vorgeigen oder auf einer Geige etwas vortrommeln. Dann wird es nicht lange dauern, bis sich die Wolke niederlässt, sich vor Glück am Boden wälzt und schließlich entgegenkommend versteinert.“ Alles ist drin in diesem surrealistischen Bild: das Schwebende und das Geerdete, der Rollentausch und das Unerwartete, das Zuschlagende und das unsere Ratio Transzendierende. Der Gestus dieser Musik ist ganz entschieden poetisch, ohne allerdings die Bodenhaftung zu verlieren. Ganz im Gegenteil.
Der Schlagzeuger Samuel Rohrer wurde in Bern (CH) geboren und erlernte sein Instrument am renommierten Bostoner Berklee College. Dynamik und Sound sind ihm wichtiger als ausgestellte Kabinettstückchen. Lauter kleine verspielte Rätsel trommelt er herbei, forciert robust oder mit den Besen schmeichelnd.
Den zwischen Paris und Berlin pendelnden Tenorsaxophonisten Daniel Erdmann kennt er seit sechs Jahren. Auch Erdmann hat seinen Ton gefunden. Er setzt auf den erdig natürlichen Klang des Instruments. Er flüstert, faucht, growlt, überbläst es, schmeichelt samtig, bleibt rau im mitnehmenden Strom.
Unterstützt werden die beiden Virtuosen vom amerikanischen Kontrabassisten Chris Dahlgren, der - ein wenig älter als die beiden Europäer - seine umfangreichen Erfahrungen in der New Yorker Jazz-Avantgarde einbringt.
23.4. Eröffnung
Startschuss für das Mehrgenerationenhaus im Speicher
Beginn: 19:00 Uhr . Eintritt: frei
Alle BürgerInnen und Bürger Stralsunds
sind herzlich eingeladen.
Jedes Alter hat viel zu bieten. Diese Potenziale werden in den Mehrgenerationenhäusern aufgegriffen und genutzt. Niemand ist zu alt, um zu lernen. Eine der Ideen des Aktionsprogramms ist deshalb, unterschiedliche Kompetenzen zu fördern – in der Gemeinschaft und im Umgang miteinander. Dabei werden nicht nur professionelle Kräfte diese Aufgaben übernehmen, sondern vor allem die Menschen aus der Nachbarschaft. Sie sind diejenigen, die helfen, Wissen zu vermitteln, und die ihren Erfahrungsschatz teilen.
Mehrgenerationenhäuser bieten vielfältige Leistungen an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von Dienstleistungen rund um Haushalt und Familie. Um die Häuser herum entsteht ein bunter Marktplatz von Angebot und Nachfrage, der Familien entlastet. Zum Beispiel durch die Vermittlung von Haushaltshilfen, Wäscheservice oder Kinderbetreuung. Dabei richten sich die Angebote ganz nach den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.
12.4. Bleicheneck
Angrillen und Disco
Beginn: 16:00 Uhr
10.4. Film und Gespräch
vom „Wasser unterm Hammer“ zum „Mensch unterm Hammer“ mit Alexis Passadakis (attac)
Beginn: 19:30 Uhr . Eintritt: frei
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung

Privatisierung Öffentlichen Eigentums wird seit Längerem als Erfolgsrezept zur Sanierung kommunaler Kassen gepriesen. So auch in Stralsund. Dabei werden folgende Gründe aufgeführt: Bessere Effizienz, Bürokratieabbau, Kostensenkung, und neuartige Wahlfreiheiten für den Verbraucher. Leider sieht die Praxis oft anders aus: Zuerst werden hohe Subventionen kassiert, dann wird alles vormals von der Gemeinde langfristig Investierte „aufgebraucht“ und nicht erneuert, dann werden nach kurzen Dumping-Preisphasen, um die Konkurrenz aus dem Felde zu schlagen, immer höhere Preise kassiert, am Ende trennt man sich von dem gar nicht auf Erzielung von Profit ausgerichtetem öffentlichen Eigentum wieder. Zurück bleibt ein ausgeblutetes öffentliches Produkt, dass zum zehnfach höherem Wert „zurückgekauft“ werden muss und Millionen-Schuldenberge der Öffentlichen Hand. So geschehen in Goßbritannien mit der Bahn und in vielen anderen europäischen Ländern.
In Stralsund geht uns das ganz konkret an, denn schon kleinere und größere Anteile Öffentlichen Eigentums in Energiewirtschaft und Krankenhausbetrieben wurden privatisiert, die Sparkassenprivatisierung konnte eben noch durch Unterschriftenlisten verhindert werden, die Privatisierung der Wohlfahrtseinrichtungen steht vor der Tür. Wenn wir uns nicht informieren und unseren Stadtvertretern mit guten Argumenten Begründungen liefern, kann es passieren, dass diese, die aktuelle Haushaltskrise vor Augen, sich überstürzt für etwas entscheiden, was sie für das Beste halten, das in Wahrheit aber einer Katastrophe gleichkommt.
Am Beispiel des Filmes: „Wasser unterm Hammer“ wird Alexis Passadakis aufzeigen, wie auch in anderen Bereichen die Auswirkungen von Privatisierung kritisch zu bewerten ist.
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8.4. Forum
Perspektiven der Kulturpolitik in Stralsund
Beginn: 19:00 Uhr . Eintritt: frei
Moderation: Hans Kowalewsky
Ein Forum mit allen Kandidaten für den Posten des Oberbürgermeisters veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Freie Kulturträger am Dienstag um 19 Uhr im Speicher am Katharinenberg zum Thema „Perspektiven der Kulturpolitik in Stralsund“. Es moderiert Hans Kowalewsky, der Vorsitzende des Fördervereins Hebebühne des Theaters Vorpommern. Die Arbeitsgemeinschaft Freie Kulturträger wurde im Jahr 2000 aus 15 verschiedenen Kulturvereinen gegründet und versteht sich als eine Interessenvertretung für die Kultur in der Stadt. Sie betreibt Kulturaustausch und initiiert gemeinsame Veranstaltungen. Zu der Arbeitsgemeinschaft gehören unter anderem die Altstadtinitiative, der Kunstverein Stralsund, Verein der Buch- und Graphikfreunde, Verein Jugendkunst, STiC-er, Filmclub Blendwerk, die Fördervereine der Musikschule, St. Marien, St. Nikolai, St. Jakobi, Klinikumskirche, das Kreisdiakonische Werk, Performdance, die Brahms-Gesellschaft, Hebebühne, La musa intercultura und Garage-Verein.
Veranstalter: AG Freie Kulturträger
2.4. JAZZ im Speicher
KerWeGo US / POR / D
Beginn: 19:30 Uhr
Das in Rotterdam (Niederlande) beheimatete und durch den Stralsunder Schlagzeuger Wieland Möller ins Leben gerufene Trio bewegt sich stilistisch zwischen der modernen Jazzliteratur und Jazz-Standards.
Auch Eigenkompositionen wird es zu hören geben. Neben dem Stralsunder
stehen der portugiesische Bassist Gonçalo de Almeida und der amerikanische Saxophonist Kerry Williams auf der Bühne. Wieland Möller und Gonçalo de Almeida studierten ihr Instrument am Rotterdammer
Conservatorium während Kerry Williams sein Studium an der Washington State University abschloss. Konzertbeginn ist 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse für 4 und 8 Euro.
Das Konzert ist Abschluss eines 3-tägigen Schulprojektes »JAZZ+X«, welches Mitarbeiter des Förderverein Jugendkunst e.V. gemeinsam mit den Musikern und 50 Schülern des Goethe- und Hansa-Gymnasiums durchgeführt haben. Die Teilnehmer beschäftigen sich theoretisch und praktisch mit der Geschichte des JAZZ, seiner Rolle in der Entwicklung der
amerikanischen Gesellschaft und seinen Beziehungen zur Bildenden Kunst.
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Stadtbibliothek Stralsund initiiert
und wird vom Amerikanischen Generalkonsulat in Hamburg unterstützt. Die
entstandenen Arbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung am Abend zu
sehen sein.
26.3. Grüner Salon
Integration von Migrantinnen und Migranten in M-V
mit Katharina Hess, wiss. Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaften der Uni Rostock und Jürgen Suhr, Landesvorstandssprecher, Bündnis 90/ Die Grünen MV
Beginn: 19:30 Uhr . Eintritt: frei
Die jahrzehntelange Zuwanderung von MigrantInnen und die Notwendigkeit einer Integrationspolitik stellen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mittlerweile eine weithin akzeptierteTatsache dar. In der Debatte über eine gelingende Integration findet jedoch die Situation in den Neuen Ländern nur wenig Beachtung. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Geschichte der beiden Staaten ergeben sich anders geartete Voraussetzungen für Zuwanderung. Stetig niedrige Zuwandererzahlen und die unterschiedliche Dominanz der Herkunftsländer (ethnische Zusammensetzung) bedeuten für die Ost-Bundesländer auch andere Herausforderungen für die Integration von MigrantInnen.
Am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern sollen diese Unterschiede sowie die daraus resultierenden Folgen für das Land erläutert werden. Auch wenn Mecklenburg-Vorpommern einen sehr niedrigen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund aufweist, hat das Thema hier eine hohe Brisanz. Angesichts zunehmender demographischer Probleme, wie Schrumpfungs- und Alterungsprozesse der Bevölkerung sowie einer starken Abwanderung, ist eine Auseinandersetzung mit diesem Thema dringend notwendig.
Wie sich Zuwanderung hier zusammensetzt, was für Probleme und Maßnahmen sich daraus für die Integration von MigrantInnen sowohl auf Landesebene als auch auf Ebene der Kommunen ergeben und wie sie damit umgehen, soll in dieser Veranstaltung diskutiert werden.
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung M-V
26.3. Lesung
Dieses Buch solltes es mir gestatten, den Konflikt in Nahost zu lösen, mein Diplom zu kriegen und eine Frau zu finden
mit Sylvain Mazas
Beginn: 19:30 Uhr . Eintritt: frei

Anfang 2007, in Rahmen seiner Diplomarbeit, fährt Sylvain 3 Monate in den Libanon. Zurück in Deutschland beschreibt er, bzw. bezeichnet er in einem Buch was da mit ihm und in seinem Kopf passiert ist. Das Ergebnis ist ein knapp 200-seitiges Buch, in der Art eines Notizblocks, handgeschrieben und voller Illustrationen und Gedankendiagramme.
Dieses Buch ist der Beginn eines Lebensprojektes, also 3 Ziele, mit denen er sich nun beschäftigen will: "Dieses Buch sollte mir gestatten den Konflikt in Nah-Ost zu lösen, mein Diplom zu kriegen und eine Frau zu finden. Teil 1" Eins der 3 Ziele ist schon erreicht, die 2 anderen sind noch im Arbeitsprozess.
eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung
11.3. Lesung
15 Jahre mueckenschwein
mit Gunter Lampe in der Weilandbuchhandlung
Beginn: 19:00 Uhr Eintritt: frei
Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Stralsunder mueckenschweinverlags präsentiert der Autor Gunter Lampe am 11. März um 19.00 Uhr in der Weilandbuchhandlung in der Ossenreyerstraße den
ersten Teil seiner Doppelbuchausgabe, "Verliebt auf Hauseingangstreppen".
Im Rahmen dieser Lesung wird auch das weitere Verlagsprogramm für die Teilnahme an der diesjährigen Leipziger Buchmesse vorgestellt.
In die »Die Zugvögel« von Edith Carron wuseln kleine Wesen von Seite zu
Seite und knüpfen Beziehungen im Halbwüstenland der Zinkplatte. Sie
flüstern, rufen sich zu, schreien, decken diese weiße Wüste mit ihren
schwarzfarbigen Stimmen ab. Um die schwarze Dichte dann betäubt zu
verlassen und als Zugvögel wieder auf Reisen zu gehen. Mit einer
Auflage von 20 Exemplaren ist dieses Buch mit Original-Radierungen und
japanischer Bindung ein kleines Kunstwerk.
In »Fräulein Bertas Arie« von Thomas J.Hauck träumt besagte Haushaltswarenverkäuferin davon einmal als Opernsängerin auf der Bühne zu stehen. Auch in diesem zweiten Teil der Trilogie schafft Hauck eine durch und durch vom Rhythmus bestimmte Welt, die durch die 15
Farbholzschnitte der Künstlerin Sabine Nier zusätzlich illustriert wird. Das Buch erscheint im Format 34x34 cm mit Original-Holzschnitten und bleigesetzt als Künstlerbuch und als verkleinertes Taschenbuch.
In »Das Vergissmeinnicht« von Thomas J. Hauck wohnt ein alter Mann am Meer. Ständig führt er eine Plastiktüte samt Filmspule mit sich ...
Wer Lust auf eine Messe-Reise nach Leipzig hat, findet den mueckenschweinverlag vom 13.-16.03. in der Halle 3 buch+art am Stand
D511. Eindrücke kann man auch auf der neuen Internetseite des Verlages
www.mueckenschwein.de sammeln.
9.3. Gesprächsrumde
MAC Frühstück Beginn: 11:00 Uhr
Forum für Apple-Anwender in Nordvorpommern
4.3. Gesprächrunde
Bündnis gegen Rechtsextremismus
Beginn: 18:30 Uhr
3.3. Mehrgenerationenhaus
Tauschbörse Beginn: 17:30 Uhr
Willkommen sind hier alle, die eine gute Tat gegen eine andere tauschen wollen, wie z.B. (Kinderbetreuung, Fahrradreparatur, Umzugshilfe, Haare schneiden, Ausleihen von Geräten, Fahrdienste, Nachhilfeunterricht, Partyhilfe, Grabplege.)
8.3. JAZZ im Speicher
Chris Gall Trio feat. ENIK
Beginn: 20:30 Uhr

Jazz aus Deutschland, Version 2008. Eleganz, Energie und quirlige Spielfreude. Das Chris Gall Trio trifft in München auf das Multitalent Enik. Eine Begegnung der besonderen Art für das Debutalbum „Climbing Up“: Hier der gefeierte Pianist Chris Gall, der über die Grenzen des Genres locker hinausblickt. Dort der charismatische Sänger Enik, der sich in der Elektronik-Szenerie genauso zu Hause fühlt wie auf der Chansonbühne. Dazwischen liefern sich Schlagzeug, Bass und Klavier heftige Duelle. Minimalistische Zwischentöne gleiten über zu abgrundtiefen Balladen. Ein Spannungsbogen in schillernder Vielfalt. Dabei will Chris Gall, dem die Süddeutsche Zeitung längst „das Zeug zu internationalem Profil“ bescheinigt hat, einfach nur seine derzeitige Lieblingsmusik vorstellen. Ein weltoffener Entwurf, der sich den Techno-Sounds der Laptop-Produzenten nicht verschließt, ohne mit der Crossover-Keule daher zu kommen. „Nenn es einfach GlamJazz“ hat Chris Gall einmal gesagt. Sozusagen gelebte Musikgeschichte, seit er mit Nick Mc Carthy, dem heutigen Gitarristen von Franz Ferdinand, in einer Jungs-Jazz-Band in der bayrischen Provinz spielte. Dazu gehören seine Erfahrungen auf dem Berklee College in Boston genauso wie die Ausflüge zu Samba und Sitar-Sounds. Chris Gall, der Jazz-Aufmischer mit Stilbewusstsein.
mehr Infos:
http://www.chrisgallmusic.com/
9.2. JAZZ im Speicher
Ranch-O-Banjo/2PaarSchuh (D/CAN)
Beginn: 20:30 Uhr

Die Band schlägt eine musikalische Brücke zwischen Rostock und dem frankokanadischen Québec. Angetrieben vom schnellsten Schlagzeuger der Welt, Frederik Lebrasseur - in Kanada behaupten die Leute, er wäre mit Trommelstöcken in der Hand zur Welt gekommen - lassen die Rostocker Wolfgang Schmiedt und Christian Kuzio zusammen mit ihrem Québecer
Kollegen Martin Belanger ihre Gitarren gegeneinander antreten. Eine geballte Ladung Kreativität und Improvisationstalent steht damit auf der Bühne. Die Musiker preschen durch die Genres wie durch ein Warenhaus und bedienen sich nach Belieben. Jazz, Rock, Folk oder Blues - in immer wieder überraschenden Wendungen und wie ein Feuerwerk gezündet.
Davon ließen sich schon zahlreiche Besucher der Konzerte der Jahre 2005; 2006 und 2007 in Kanada und Deutschland überzeugen und
begeistern. Jüngster Streich des Quartetts waren die "Transatlantische Klangwelten": Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss der Berg... usw.! So ähnlich entstand die Idee, mit den kanadischen Musikern in der Universität Québec zusammen zu spielen - live übers Internet, die einen hier an der Ostsee, die anderen am Atlantischen Ozean. Die heutige Technik machte es möglich: Das Fraunhofer IGD Rostock und die Universität Rostock unterstützten mit Technik und Knowhow das musikalische Experiment auf rostocker Seite, Ex Machina und die Universität Lavalle auf der kanadischen - vielleicht ein Stück globalisierte Konzertgeschichte. (www.youtube.com/mapsonor) Martin Belanger und Frederik Lebrasseur gelten in der frankokanadischen Provinz Québec als die wohl originellsten Musiker. Sie betreiben mehrere Bandprojekte, touren als Theatermusiker z.B. für und mit Robert Lépage genauso durch die Opernhäuser dieser Welt wie durch Puppentheater.
Sie sind grandiose Entertainer und haben für jede Situation den richtigen Ton parat. Christian Kuzio ist einer der aktivsten Musiker in Rostock. Ob in seinen Bandprojekten oder Aufführungen wie der Elektrodyssee - Kuzio entlockt seiner Gitarre unbekannte Geräusche und ist ein großartiger Improvisateur. Last but not least - Wolfgang Schmiedt, Alterspräsident dieser ungewöhnlichen Combo, gilt als einer der besten Jazz-Gitarristen in den neuen Bundesländern, hat als Entwickler des Studienganges Pop/world music an der HMT Rostock und durch zahlreiche ungewöhnliche und spektakuläre Produktionen und Kompositionen wie z.B. die "Hafensinfonie" zur Hanse Sail, der "LichtKlangNacht im IGA-Park Rostock oder das multimediale Theater-Hörbild "Stadtmusikanten" immer wieder von sich reden gemacht und ist folglich hinreichend bekannt.
6.2. Film und Gespräch
"dann fangen wir von vorne an." Theodor Bergmann: (Über-)Leben eines kritischen Kommunisten im 20. Jahrhundert
Beginn: 19 Uhr . Eintritt: frei
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung

Am Mittwoch, den 6. Februar 2008, wird um 19.00 Uhr im Speicher am Katharinenberg in Stralsund das (Über-)Leben des an diesem Abend anwesenden kritischen Kommunisten Theodor Bergmann vorgestellt. Gezeigt wird der Film „Dann fangen wir von vorne an“. Anwesend wird auch Julia Preuschel, eine der Filmemacherinnen, sein.
Theodor Bergmann, Sohn eines Rabbiners und atheistischer Kommunist in der Weimarer Republik. Verfolgt im Nationalsozialismus und per Haftbefehl gesucht in der sowjetischen Besatzungszone. Landarbeiter im schwedischen Exil und Professor für Agrarpolitik in Hohenheim.
Die historischen und persönlichen Erfahrungen, von denen Theodor Bergmann berichten kann, scheinen unmöglich in einer Biographie aufgehen zu können. Der charismatische 90-Jährige kann sich nicht nur erinnern: Wenn er erzählt wird das Vergangene lebendig...
Der Freundeskreis Rosa Luxemburg Stralsund stellt sich an diesem Abend vor dessen Grundanliegen es sein wird, im Raum Stralsund die Möglichkeiten politischer Bildung im Rahmen der linken geistigen Grundströmungen zu erweitern.
28.1. Diskussion
Müssen wir Angst vor unsere Kindern haben?
…über Rituale und andere Fehler
deutscher Innenpolitik
Beginn: 19:00 Uhr . Eintritt: frei
Petra Pau, Vizepräsidentin des deutschen
Bundestages, Mitglied des Innenausschusses im Gespräch mit
Karsten Neumann, Kandidat der LINKEN als
Oberbürgermeister für Stralsund
Alle Interessierten sind herzlich zu einem offenen Diskussionsabend eingeladen.
20.1. Gesprächsrunde
Mac-Stammtisch
Beginn: 11:00 Uhr . Eintritt: frei
30.1. Grünr Salon
Knut Elstermann
"Gerdas Schweigen. Die Geschichte einer Überlebenden "
Beginn: 19:30 Uhr . Eintritt: frei

Das Datum der Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 wurde zum Internationalen Tag für das Gedenken der Opfer des Holocaust erklärt. Anlass für uns, die Erinnerung für die Zukunft wach zu halten. „Gerdas Schweigen. Die Geschichte einer Überlebenden“ ist nicht nur die Rekonstruktion einer Lebensgeschichte, der Autor Knut Elstermann liefert überraschende Erkenntnisse über Täter und Opfer in der Zeit des Nationalsozialismus und über den Umgang mit dem Thema bis heute.
Schon als Kind war Knut Elstermann von “Tante Gerda” aus Amerika fasziniert. Niemand durfte bei ihrem Besuch in Ostberlin darüber sprechen, dass sie ihr Baby in Auschwitz verloren hatte. Überhaupt war manches eigenartig mit diesen Besuchen und mit den Geschichten, die man sich in der Familie über diese jüdische Tante erzählte.
Erst nach der Wende begann der Ostberliner, sich genauer mit diesen Geschichten und seiner Familie in der Nazi-Zeit zu beschäftigen. Er besuchte Gerda in New York. Zum ersten Mal nach fast 60 Jahren sprach sie ausführlich über ihr Schicksal in Auschwitz, über ihre Schwangerschaft unter den Augen des KZ-Arztes Mengele und über ihre Rettung …
Nur einmal hat Gerda von ihrem Schicksal gleich nach dem Krieg erzählt, doch niemand wollte ihre Geschichte hören. So schwieg sie, bis der 40 Jahre jüngere, in Ostberlin geborene Enkel einer ihrer Freundinnen von einst, sie befragte. Knut Elstermann hat sie nach der Wende in New York und die Orte des Geschehens besucht, er hat Spuren verfolgt und mit vielen Menschen gesprochen, Episoden, die in der Familie erzählt wurden, überprüft und im Familienalbum geblättert.
Zur Lesung mit dem bekannten Berliner Radio Eins-Moderator laden wir Sie herzlich ein.
Knut Elstermann, 1960 in Ostberlin geboren, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Er ist Moderator bei Radio Eins und als Filmjournalist, vor allem für ARD-Hörfunk und -Fernsehen sowie 3sat, ARTE und N24 tätig
5.1. JAZZ im Speicher
Babybonk
Beginn: 20:30 Uhr

Die Band gehört zu jener Schule schräger Berliner "Nicht-Allein-Jazz"-Bands mit avantgardistischem Drall, denen es obendrein auch nicht an Humor mangelt. Hinter dem nach außen gekehrten Unernst und ihrer überbordenden Zitatfreudigkeit lauern – oder warten? – jedoch gekonnt gespielte Kompositionen mit Substanz.
Beatlesversatzstücke, Swing, Reggae, Schweinegitarre, perkussives Gesäge und Geklopfe, blubbernde Echogitarren, Up-Tempo-Country und elektronisch verfremdete Trompeten in geballter Mischung treffen das Ohr des konservativen Jazzhörers vernichtend. Was in der Schilderung chaotisch wirkt, ist dies jedoch keineswegs – lediglich extrem abwechslungsreich und innerhalb jedes der vierzehn Stücke folgerichtig und schlüssig montiert.
Klingeberg (tp), Kalima (g), und Griener (dr) sind durch die Bank hervorragende Musiker, was sie anderswo (aber hier auch) zur Genüge bewiesen haben. Bei Baby Bonk gehen sie ihrem Hang zum Burleskem nach, und, wie sich herausstellt: Singen können sie auch (sofern sie wollen). Texten ebenfalls, wie das wunderschön subversive Stück "George W. Bush" beweist. Zappa hätte seine Freude.
Babybonk ist Musik für jede Lebenslage, für JAZZ eher ungewöhnlich fast durch die Bank radiotauglich und sollte natürlich auch einmal im Leben live genossen werden.
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